Au musée: Qui est-ce?
Thema: Au musée : Qui est-ce ?
Klassenstufe : 3/4
Zeitansatz : ca. 5 Std. (ohne Integrationsbereich)
Angestrebte Kompetenzen
- Wortschatz zum Beschreiben von Gegenständen und Personen mündlich und schriftlich reaktivieren und erweitern: Farben, Kleidungsstücke, Gefühle, Umgebung
- sich durch Mimik, Gestik und Körpersprache nonverbal ausdrücken
Bezug zum Orientierungsrahmen im Teilrahmenplan Fremdsprache
- Körpersprache erfahren
- Über Gefühle sprechen
- Körper und Kleidung: beschreiben ( vor allem Farben)
- (Die kulturelle Vielfalt Europas entdecken.)
Unterrichtsgeschehen
Das Klassenzimmer wird mit Kunstwerken geschmückt, auf denen Personen dargestellt sind.
„Museumsrundgang“, erster Austausch.
Vorhaben benennen: Kunstkartei anlegen, z.B. mit:
- Nom du tableau
- Nom de l’artiste + année
- Représentation (Qui est-ce ?; Il/Elle porte…; Que fait-il/elle ?)
- Couleurs
- Sentiments : Comment va le personnage ?
- Comment aimes-tu le tableau ?
Schülerinnen und Schüler können weitere Aspekte ergänzen.
Gemeinsame Wortsammlung/ Mindmap zur Reaktivierung des Vorwissens an einem Beispiel (z.B. Marc Chagall: Le violoniste bleu).
In Gruppen notieren die Schülerinnen und Schüler alles, was sie bereits beantworten können, ergänzen durch Nachfrage bei der Lehrkraft und/oder Nachschlagen im Wörterbuch, was fehlt und erstellen so je einen Beitrag für die Kunstkartei.
Alter und neuer Wortschatz wird thematisch und spielerisch geübt.
Die Gruppen präsentieren ihre Ergebnisse, wiederholend und zur sprachlichen Aktivierung werden Ratespiele gespielt:
- C’est quel tableau? Le personnage va très mal. Il est à la mer. Les couleurs sont noir, rouge, … (Le cri, Edvard Munch)
- Nonverbales Nachstellen des Bildes (Position der Figur einnehmen, in Mimik und Gestik nachahmen): auch die Schülerinnen und Schüler übernehmen die Rolle des Fragenden.
Die Schülerinnen und Schüler können z.B. die Nachbarklasse zu einer Museumsführung einladen.
Resümee
Je nach Vorkenntnissen der Klasse lässt sich dieses Praxisbeispiel auch sehr vereinfacht (z.B. beschränkt auf die Farben und das Befinden der dargestellten Person) durchführen und eignet sich besonders für ältere Schülerinnen und Schüler, denen Bilderbuchdarstellungen zu kindlich sind.
Es hat sich als motivierend gezeigt, wenn unter den Kunstwerken auch solche sind, die den Kindern bereits bekannt sind (da Vinci: la Joconde, Munch: le cri, Klimt: le baiser). Geeignet sind z.B. auch: Picasso: L’enfant au pigeon, Renoir: L’enfant au chat, Monet: Dans la prairie, Van Gogh : Portrait du Docteur Gachet. Im Internet finden sich Kunstwerke häufig im Fotoformat; Fotoausdrucke (A4) sind heute nicht mehr allzu teuer und in der Farbqualität geeignet.
Im Bereich Ästhetisches Gestalten können die Schülerinnen und Schüler selbst Kunstwerke (Porträts) herstellen, über die Wirkung der Farben und ihren Zusammenhang mit der Gefühlslage der Person sprechen und dies bei der Umsetzung selbst beachten. Denkbar ist auch, ergänzend oder alternativ zu den Bildern Skulpturen für die Ausstellung auszuwählen und selbst zu erstellen. Auch zu den eigenen Werken ließen sich dann in der Fremdsprache Ratespiele und Ähnliches durchführen und sie wären dann natürlich auch Teil der Kunstausstellung der Klasse.
Petra Wilhelm
