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Bewegungsfeld: „Miteinander und gegeneinander spielen“

Spielen oder  „Sich - im Spiel - bewegen“ sind elementare kindliche Bedürfnisse. Spiele beinhalten lustbetonte und freudvolle Handlungen, die in anregender und unterhaltender Form die körperlichen und geistigen Kräfte entwickeln und üben.

Spielhandlungen sind an Regeln gebunden.

Spielen begünstigt die soziale, emotionale und psychomotorische Entwicklung des Kindes.

Es fördert die Phantasie, entwickelt koordinative Fähigkeiten und leistet einen elementaren Beitrag zur Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit.

Spielen mit dem Ball kommt den altersgemäßen Bedürfnissen der Kinder entgegen, beeinflusst das Freizeitverhalten und fördert und entwickelt Spielfertigkeiten und -fähigkeiten. Spielen schult Partner- und Gegnerverhalten.

Integrative  Spielerziehung initiiert vielfältige Bewegungs- und Spielerfahrungen

mit verschiedenen Spielgeräten und in unterschiedlichen Spielräumen.


Die Schülerinnen und Schüler

  • entwickeln und verwirklichen eigene Spielideen
  • verfügen über ein Repertoire von „Kleinen Spielen“
  • verstehen die Grundidee eines Spiels und halten Vereinbarungen/Regeln ein
  • erkennen und erfahren Merkmale für faires und verantwortungsbewusstes Spiel- und Mannschaftsverhalten und lösen dabei auftretende Konflikte zunehmend selbstständig
  • entwickeln eine allgemeine Spielfähigkeit im Sinne einer spielübergreifenden Spielschulung mit dem Ball
  • führen mindestens ein „Minisportspiel“ regelgerecht durch
  • reflektieren einfache Spielsituationen und übertragen sie auf das eigene Spielverhalten

 

Miteinander und gegeneinander spielen

Klassenstufen 1-4

  • eigene Spielideen entwickeln und verwirklichen
Sammeln und Erweitern freudvoller Bewegungs- und Spielerfahrungen ("spielen-lassen"), bei denen die Phantasie, die koordinativen Fähigkeiten und die Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit entwickelt werden
  • über ein Repertoire von "kleinen Spielen" verfügen

Vielfältige "Kleine Spiele"

  • in Bewegungsgeschichten
  • mit und ohne Spielgeräte und Materialien
  • mit und ohne Partner bzw. in der Kleingruppe
  • mit und ohne Körperkontakt, z.B.
  • sich auseinander setzen, Ringen und Raufen
  • mit und ohne Wettkampfcharakter
  • mit und ohne Mannschaftscharakter
  • ...

erproben, weiter entwickeln, regelrecht spielen und sie als Freizeit- und Pausenspiele anwenden können. 

  • die Grundidee eines Spiels verstehen und Vereinbarungen/Regeln einhalten

  • Merkmale für faires und verantwortungsbewusstes Spiel- und Mannschaftsverhalten erkennen und erfahren und dabei auftretende Konflikte zunehmend selbstständig lösen

spielend kooperieren, wettkämpfen und sich verständigen lernen:

  • Spielrollen erfassen und sich entsprechend verhalten
  • geschickt und sicher mit den Spielgeräten und Materialien umgehen
  • Fairness und Verantwortung für den Partner und die Gruppe entwickeln und festigen
  • mit Sieg und Niederlage angemessen umgehen
  • Mannschaften bilden und sich einfügen
  • eine allgemeine Spielfähigkeit mit dem Ball im Sinne einer spielartübergreifenden Spielschulung entwickeln 

  • mindestens ein Minisportspiel regelrecht durchführen

Sammeln und Erweitern möglichst vielf ältiger Bewegungs- und Spielerfahrungen mit Bällen, in Spielräumen und als Mit- und Gegenspieler.

  • Bälle erfahren und wahrnehmen
  • Bälle hoch und auf Ziele werfen
  • Bälle passen und fangen
  • Bälle prellen (Übungs- und Spielformen)
  • Kleine Ballspiele mit dem Schwerpunkt: "Miteinander spielen"
  • Kleine Ballspiele mit dem Schwerpunkt: "Gegeneinander spielen"
  • ...

  • einfache Spielsituationen reflektieren und auf das eigene Spielverhalten übertragen

Durch vielfältige Spielerfahrungen

  • Lösungsmöglichkeiten erkennen und erklären
  • sich im Spielraum orientieren, kontrolliert bewegen und in eigenes Bewegungshandeln umsetzen
  • technische und taktische Anforderungen umsetzen

 

 

Diesen Bereich betreut E-Mail an Karen Finck, MBWWK. Letzte Änderung dieser Seite am 11. September 2008. ©1996-2012 Bildungsserver Rheinland-Pfalz