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Entwicklung des Teilrahmenplans Sport in der Grundschule

Die Entwicklung des Teilrahmenplans Sport in der Grundschule basierte auf Verfahrensstrategien, die sich bereits bei der Konzeption anderer Teilrahmenpläne bewährten.

Eine Steuergruppe war seit dem Schuljahr 2004/05 mit grundlegenden Konzeptionsarbeiten befasst.

Die in die Pilotgruppe Teilrahmenplan Sport einbezogenen Grundschulen haben Positionen der Bewegungsfelder und Bereiche des Teilrahmenplans in die Unterrichtspraxis übertragen und die gewonnenen Erkenntnisse in der Fortsetzung der Konzeptionsarbeiten mit der Steuergruppe kommuniziert.

Diese engen Kooperations- und Kommunikationsstrukturen prägten die Entwicklungsarbeit bis zu deren Abschluss.

Die Konzeptentwicklung zum Teilrahmenplan Sport präferiert, aktuelle sportpädagogische und wissenschaftliche Positionen beachtend, die Beschreibung von Themenschwerpunkten innerhalb sog. Bewegungsfelder. Sie formuliert in Standards Basiskompetenzen, die am Ende der Primarstufe von Grundschulkindern erwartet werden.

Die Bewegungsfelder erfassen insgesamt die Vielfalt von Sich-bewegen und bieten hinreichend Möglichkeiten, Basiskompetenzen in die Reichweite kindlichen Bewegungserlebens, Bewegungskönnens und Bewegungsentwicklung zu bringen.

Die Kompetenzentwicklung zum Teilrahmenplan Sport definiert die Bewegungsentwicklung als eine originäre Aufgabe der Primarstufe.

Bewegung wird als tätiges Erfassen des Kindes mit sich und seinem Körper verstanden, gleichzeitig aber auch als Auseinandersetzung mit seiner  dinglichen, medialen, räumlichen, sozialen und personalen Umwelt. Diese Bezugsnormen sind in den Bewegungsfeldern ausgewiesen. Bewegungsentwicklung intendiert Leistungsentwicklung in den beschriebenen Bezugsbereichen, wobei diese Leistungsentwicklung im Ergebnis in den Standards bezeichnet ist.

Die Standards beschreiben verbindlich Ziele von Lern- und Vermittlungsleistungen innerhalb des Sportunterrichts. Den Pilotschulen ist in der Umsetzung dieser Sichtweise aufgegeben, sich folgende Fragen zu stellen:

  • Wie muss Unterricht geplant und durchgeführt werden, um Bewegungskompetenzen aufzubauen?
  • Was ist zu bedenken, damit sich Kinder zunehmend geschickt , sinnessicher und ausdauernd in der gewählten Aufgabe bewegen können?
  • Entscheidend ist daher, ob und wie es gelingt, die Bewegungsbedürfnisse und das Bewegungsinteresse der Kinder mit dem Eigenwert der Unterrichtsinhalte in einen unterrichtlichen Konsens zu bringen.

Mitglieder der Steuergruppe

Pilotschulen und Ansprechpartner

Terminplanung

Hans-Josef Dormann

Diesen Bereich betreut E-Mail an Karen Finck, MBWWK. Letzte Änderung dieser Seite am 11. September 2008. ©1996-2012 Bildungsserver Rheinland-Pfalz